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Normale Version: ERGEBNISSE: WM & Int. Haidong Gumdo Deutschland-Cup 2006
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Sehr geehrte Damen und Herren,

die 4. Kampfkunst Weltmeisterschaft 2006 der World Martial Arts Federation/Welt Kampfkunst Bund sowie der 2. Int. Haidong Gumdo Deutschland-Cup 2006 sind vorüber und wir danken allen Teilnehmern, Schulen, Zuschauern, Akteuren, Helfern etc. für Ihre Hilfe, Teilnahme und Begeisterung.

Hier die Gesamtergebnisse der Schulen:

1. Tag Gesamtwertung:

(Kung-Fu, Kuksoolwon, Hapkido, Haidong Gumdo)


1. Platz: Bachi-Ki-Do Kampfkunstakademie, Berlin
1. Platz: Sport Akademie Dr. Lee Berlin
2. Platz: Sport Akademie Dr. Lee Minden/Braunschweig
2. Platz: Sport Akademie Dr. Lee Duisburg
3. Platz: Sport Akademie Dr. Lee Münster/Osnabrück
3. Platz: Sport Akademie Dr. Lee Hannover

2. Tag Gesamtwertung:

(Taekwondo)


1. Platz: KTTD e.V., Düsseldorf
2. Platz: Sportschule O.K. e.V., Harsewinkel/Ahlen
3. Platz: Sport Akademie Dr. Lee Minden

(Kick-Thai-Boxing)

1. Platz: Sin-Ho-Men, Kasachstan
2. Platz: Kampfsportakademie Lee Bad Driburg
3. Platz: KTTD e.V., Düsseldorf

Teilnehmende Schulen: 58
Startteilnehmer: 1.128

Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl können wir alle Einzelwertungen aus Zeitgründen leider nicht veröffentlichen. Wir bitten um Verständnis !

Wir danken alle Schulen für Ihre Teilnahme !

Beyun Kwan, Korea
Gong-Fu-Chi-Do-Schule Klagenfurt, Österreich
KMC Martial Arts Academy, USA
Sin-Ho-Men, Kasachstan

Bachi-Ki-Do Kampfkunstakademie, Berlin
BudoX Sport Park Sahinkaya, Nienburg
Dragons TKD e.V., Berlin
Familien-Sportschule, Kierspe
Golden Lions Kampfkunst e.V., Pinneberg
Haidong Gumdo Akademie Maintal
Haidong Gumdo Akademie Unna/Dortmund
Hong Wu De Zong Hui, Hesel
HSV Helmstedt e.V.
Jung-Do Sportschule e.V., Schenefeld
Kampfkunstakademie Delmenhorst
Kampfsportakademie Lee Bad Driburg
KTTD e.V., Düsseldorf
Kung-Fu Competence Center, Bad Salzuflen
Li-Ki-Do Kampfkunstschule, Berlin
Oguz Sport, Soest
S.V. Makkabi Hannover e.V.
San Da Kempo Kampfkunstclub, Zepernick
San Da Kempo Kampfkunstschule, Berlin
San Da Kempo Kampfkunstschule, Eberswalde
Sport Akademie Dr. Lee Beckum
Sport Akademie Dr. Lee Berlin
Sport Akademie Dr. Lee Braunschweig
Sport Akademie Dr. Lee Detmold
Sport Akademie Dr. Lee Duisburg
Sport Akademie Dr. Lee Freiberg
Sport Akademie Dr. Lee Gütersloh
Sport Akademie Dr. Lee Hannover
Sport Akademie Dr. Lee Herford
Sport Akademie Dr. Lee Ibbenbüren
Sport Akademie Dr. Lee Löhne-Gohfeld
Sport Akademie Dr. Lee Minden
Sport Akademie Dr. Lee Münster
Sport Akademie Dr. Lee Neuenkirchen
Sport Akademie Dr. Lee Osnabrück
Sport Akademie Dr. Lee Bad Oeynhausen
Sport Akademie Dr. Lee Porta Westfalica-Holzhausen
Sport Akademie Dr. Lee Versmold
Sport Akademie Farih Gym, Hildesheim
Sport Akademie Lee Yoo Hwan, Brakel
Sport Akademie Lee Yoo Hwan, Datteln
Sport Akademie Lee Yoo Hwan, Recklinghausen
Sportschule Fighting Arts, Zehdenick
Sportschule Großmeister Dr. Daniel, Salzgitter
Sportschule Harbe Rahman, Mannheim
Sportschule Moon, Salzgitter
Sportschule O.K. e.V., Ahlen
Sportschule O.K. e.V., Harsewinkel
Sportschule Pendzich, Ahlen
Sportschule Samurai, Berlin
Sportschule Seoul, Hamm
Sprendlinger Judo Verein e.V., Dreieich-Sprendling
SV 1899 Mühlhausen e.V., Abteilung Selbstverteidigung
Taekwondo Gemeinschaft Magdeburg e.V.
Hallo Meister Lee, Nosan

ich war zwar dieses Jahr nicht auf den Turnier dabei, dennoch habe ich da mal eine Frage.
Sowohl letztes Jahr als auch dieses Jahr kam es häufiger vor, das man wirklich nur ein Gegner in seiner Gewichtsklasse hat.Das war bei den Deutschen Meisterschaften und auch jetzt bei den Weltmeisterschaften. Ich frage mich wieso das so ist? Ich frage mich auch das es für so ein großen Titel nicht sein kann das man nur einmal kämpfen muss. Was hat der Titel denn dann für ein Stellenwert??? Wie gut ist ein Kämpfer wirklich in seiner Klasse usw usw...Ich hoffe du verstehst mein anliegen und hoffe recht freundlich auf eine Antwort.

Gruß
David
Hallo David,

danke für Deinen Beitrag.
Beim "DU" sind wir zwar noch nicht, aber das ist jetzt mal Nebensache (keine Arroganz, ist einfach eine der Sache der Höflichkeit). Wink

Die Frage ist ganz einfach beantwortet.
Wir achten sehr auf Fairness und versuchen jeden Kämpfer den am besten geeigneten Gegner herauszusuchen. Bei uns zählen nicht nur einfache Kriterien wie Rang, Gewicht und ob über 18 oder drunter, sondern auch Dinge wie "wirkliche Trainingzeit des Kämpfers in Monaten/Jahren", "kann man wirklich einen 16-jährigen gegen einen 28-jährigen antreten lassen" oder "kann man einen 25-jährigen gegen einen 39-jährigen antreten lassen" etc. - es spielen weitaus mehr Kriterien bei uns eine Rolle. Dadurch sinkt die Anzahl der Gegner um einiges !

Eine andere Sache ist bei uns, dass sehr oft (komischerweise) Schulen Kämpfer mitbringen, die dann perfekt zueinander passen was Rang, Gewicht, Trainingsdauer und Alter angeht. Wir wissen nicht warum, aber auch dieses Mal war es sehr oft so.
Was dann ?
Gegeneinander kämpfen ist natürlich eine Option, doch (leider) kamen hierzu sehr sehr viele Beschwerden - seltener von den Meistern, eher von den Kämpfern selbst und vor allem von Eltern, wenn deren Kinder kämpfen sollten.

Eine andere Sache ist, das unsere Meisterschaften nur "Amateuren" gelten und dieser Punkt besonders berücksichtigt wird. Deshalb bemühen wir uns die Zeit und Runden sowie die Anzahl der Kämpfe in einem angemessenen Rahmen zu halten. Die wenigsten halten wirklich 2 oder mehr Kämpfe durch !
Wirtschaftlich gesehen wäre es für uns natürlich besser Jeden in jeder Klasse einfach alle durchkämpfen zu lassen, egal wieviele Einzelkämpfe oder Runden. Ein Sieger - nur eine Medaille oder Pokal !
Doch darum geht es uns nicht.

Wie Du siehst spielen viele Faktoren, auch viele hier nicht genannte, eine Rolle, die alle in Wechselwirkung miteinander stehen.

Gerne versuchen wir es allen Recht zu machen, doch es gibt 6 Milliarden Menschen auf der Welt und damit 6 Milliarden verschiedene Meinungen.

Zum Stellenwert.
Jeder muss seine Titel so sehen und achten, wie er es für richtig findet.
Eine Meisterschaft ist dafür da, um den Ziel der Perfektion (den Kampfkünstler verfolgen müssen) einen Schritt näher zu kommen.
Wenn man nach einem Sieg denkt, man ist "perfekt", so befindet Er/Sie sich wohl immer noch am Anfang des Weges.
Ein Sieg ist immer so gut, wie man ihn verdient hat - und das heisst (in meinen Augen) einen eindeutigen, unzweifelhaften Sieg davonzutragen. Technisch (z.B. in Formen, Bruchtest) den Anderen wirklich weit voraus zu sein, so dass an einem Sieg kein Zweifel besteht.
Kämpferisch dem Gegner taktisch, technisch und strategisch eindeutig zu besiegen (z.B. durch einen "Siegerpunkt", durch echte Trefferpunkte oder einem eindeutigen "KO).
Erst wenn man sich dieses Ziel gesetzt hat und diesen stetig verfolgt, bei unseren Meisterschaften gewinnt, kann dann auf den Titel wirklich stolz sein - denn wenn es mal Anders kommen sollte (man tritt z.B. auf einer anderen WM in Korea an oder so), dann hat man nichts zu befürchten.
Früher (und ich spreche wieder für mich) waren uns knappe Entscheidungen ein Graus und eher eine Entschuldigung um das eigene Ego zufrieden zu stellen.

So, soviel erstmal dazu. Ich denke, es gibt es genug Stoff zum diskutieren und ich bin mal gespannt auf die Antworten - wenn es welche geben sollte... Wink


In diesem Sinne weiterhin alles Gute auf dem Weg der Kampfkünste Euch Allen und denkt daran...

...der Weg liegt immer in Einem selbst...


Mit freundlichen Grüßen


gez. Meister Lee, Nosan
Hallo Meister Lee, Nosan

Sie haben recht, ich wollte nicht unhöflich mit dem "du" sein, habe einfach nicht darauf geachtet, vielleicht weil ich während der Arbeit den Beitrag geschrieben habe Big Grin

Ich kann Sie verstehen, würde ich wie Sie in der Organisation des Verbandes und Turnieres stecken dann hätte ich vielleicht nicht diese Frage gestellt.

Wobei 2 Kämpfe zu haben nicht so verkehrt wäre, denn sollte man den ersten Kampf unglücklich verloren haben, so kann man sich im zweiten Kampf noch mal beweisen und sich dann selber auf die Schulter klopfen weil man sich selber was bewiesen hat, man kann einfach zufrieden sein.

Ich bedanke mich dennoch vielmals für Ihre Antwort und wünsche Ihnen und dem Verband viel Erfolg und wir sehen uns spätestens im Mai 2007 in Hannover.

Gruß
David Chiappa
Zunächst mal möchte ich den Welt Kampf Kunst Bund, in welchem ich stolzes Mitglied bin, grüßen. Somit auch alle Sport Akademie Dr. Lee Schulen und deren Groß-/Meister.

Zudem grüße ich Meister Lee, Nosan- es war mir eine Ehre mit Ihnen an einem Kampfrichtertisch zu sitzen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hab, wie jedes mal, sehr viel an Erfahrung für mich mitgenommen. Auch die Budo Action hat mir sehr gefallen. Somal als Teilnehmen so auch als Zuschauer.

Ich finde die Antwort von Meister Lee, Nosan sehr gut, da sie sehr gut das Prinzip schildert was mir, zugegeben, bis heute nicht immer ganz klar war (man lernt nie aus Wink ). Wobei bei mir immer was anderes im Vordergrund stand. Und zwar mein ich damit die Erfahrung die man mit jedem Kampf/Meiterschaft dazubekommt. Es kommt nicht immer darauf an was man macht sondern wie. Der Titel ist nicht wichtig sondern wie man in bekommt. <<<der Weg ist das Ziel>>> Smile

So ich muss jetzt auch. Ich freu mich schon auf die nächste Veranstaltung...

mfg Besnik
Ich respektiere die Antwort auch, vorallem weil sie auch logisch klingt und nachvollziehbar ist.
Aber ich bleibe bei meiner Meinung, ein Kampf um Deutscher Meister zu werden, egal in welchem Verband, ist einfach zu wenig. Auch wenn wir "nur" Amateure sind. Apropo Amateure, im Mai 2005 sah ich ein Kämpfer mit einem Landeswappen oder Bundesadler auf dem Taekwondoanzug, so wie er gekämpft hat sah er nicht unbedingt wie ein Amateur aus.Auch als ich bei einen Kampfrichter nachfragte bestätigte man mir, das er im Landeskader wäre o.ä.

Ich wünsche euch allen schöne Feiertage und wir sehen uns dann nächstes Jahr.

gruß
David
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